Interkulturelle Integration von Flüchtlingen in das Unternehmen

Soforthilfe:

AsylantrgMigration Als erstes ist der Aufenthaltsstatus im Asylverfahren der Flüchtlinge zu klären, die sie für eine Stelle in Erwägung ziehen. Das ist erst einmal die wichtigste Hürde im Asylverfahren die darüber entscheidet, ob sie die Asylbewerber dann einstellen dürfen oder nicht. Hier gibt es verschiedene Herangehensweisen die im Einzelfall unterschiedlich gehandhabt werden. Es ist also immer der jeweilige Einzelfall des Asylverfahrens entscheidend.

Eine ausführliche Erläuterung zum deutschen Asylverfahren, Rechtliche Grundlagen, ESF-BAMF-Programmen usw., finden sie hier. ...

Arbeiter internationalIst der Bleibetatus des Asylverfahrens geklärt wäre zu entscheiden, in welche Arbeitsprozesse die Person/en eingegliedert werden sollen. Des Weiteren, welche Ausbildungsmöglichkeiten stehen (falls erforderlich) für die Flüchtlinge zur Verfügung und, das ist das Allerwichtigste:
Sind geeignete interkulturelle Betreuer vorhanden, die bei Bedarf als Ansprechpartner zur Verfügung stehen können?

Hilfreiche Tipps:

  • Flüchtlinge /Ausländische Mitbürger sind keine Deutschen und wollen in den meisten Fällen wahrscheinlich auch keine Deutschen werden. (Das wird oft übersehen.)
  • Flüchtlinge werden sich also kaum wie Deutsche verhalten, so wie wir es kennen. Die Lebensart der Asylbewerber ist nicht „falsch“, sondern nur anders.
  • Ihre Kulturen haben den Flüchtlinge einen hohen Wert an Respekt vermittelt, der für uns Deutsche ungewohnt ist. Das sollte man nicht mit Unterwürfigkeit verwechseln.
  • Ihre kulturellen, religiösen Wurzeln sowie die Familie, sind für die allermiesten der Migranten im wahrsten Sinne des Wortes heilig. Diese dürfen unter keinen Umständen in Frage gestellt werden.
  • Es wäre nicht verwunderlich, wenn die Firma und die Kollegen als Teil ihrer neuen Familie empfunden werden sollten.
  • Flüchtlinge aus dem Afrikanisch-Arabischen Raum haben eine andere Art zu arbeiten. Eher langsam aber dafür kontinuierlich. (So haben wir es in Nordafrika kennengelernt.)
  • Entgegengebrachte Achtung, Respekt und Verständnis wird im Allgemeinen hoch bewertet. Freundschaft hat einen hohen Stellenwert.
  • Wichtig: Das Denken in Hierarchien ist teilweise noch stark ausgeprägt.
    (Der Chef ist der „Patron“.)

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